FDP ehrt Rudolf Renner für 40 Jahre Mitgliedschaft

5 Sep

v.l.n.r.:
Reihe o.: Stefan Egold, Hubertus Conrad, Dirk Büttner, Egon Kinscher
Reihe m.: Ingrid Schneider, Rudolf Pleines, Magda Mölig
Reihe u.: Marianne Weichel, Rudolf Renner, Jörg Berres 
 

Waldalgesheim 05.09.2008. Er zählt im FDP Verband Rhein-Nahe zu den liberalen Urgesteinen, Rudolf Renner aus Waldalgesheim. In den Zeiten der wilden 1968er zog es ihn entgegen dem Trend nicht nach links, sondern zu den freien Demokraten. Freiheit und Selbstbestimmung waren ihm ebenso wichtig, wie Verantwortung für sich und andere zu übernehmen. Diese Vorsätze habe er sich bis heute nicht nur bewahrt, sondern bringe er nach wie vor in die Gestaltung seiner Heimat ein, führte der Kreis- und Verbandsvorsitzende Jörg Berres in seiner Laudatio aus. 1978 war der gelernte Rechtsanwalt Renner Mitinitiator und Gründungsmitglied des FDP Ortsverbandes Waldalgesheim und engagiert sich seit fast 30 Jahren für seine Heimat im Gemeinderat. 1984 schaffte er den Sprung in den Rat der Verbandsgemeinde Rhein-Nahe, ist bis heute Fraktionsvorsitzender und Mitglied in zahlreichen Ausschüssen und führte jahrelang den FDP Orts- und Verbandesgemeindeverband. 1994 und 2004 trat er in seiner Heimatgemeinde als Kandidat für das Bürgermeisteramt an und erzielte gute Ergebnisse. In der Politik habe er sich Anerkennung und Respekt durch Fachkunde und Verlässlichkeit verschafft. Hierbei vertrete er für andere Parteien oftmals nicht nur angenehme Positionen, sondern lege auch gerne den Finger in die Wunde allzu großer Einigkeit, betonte Berres. Weiter wörtlich: „Er geht im Zweifelsfall keinem in der Sache wichtigen Disput aus dem Weg.“ Für ihn selber komme noch kein Ruhestand in Betracht. Er werde bei den Kommunalwahlen 2009 wieder antreten und für liberale Positionen eintreten und Stimmen sammeln, betonte Renner abschließend.

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