FDP Rhein-Nahe auf den Spuren des RheinBurgenWeges

9 Sep

Waldalgesheim 9.9.2007. Er ist 220 km lang, liegt zwischen Bingen und Koblenz, verbindet rund 25 Burgen und Ruinen auf beiden Seiten des Rheines und teilt sich rechtsrheinisch weite Strecken mit dem noch bekannteren Rheinsteig, der RheinBurgenWeg. Auf Einladung der FDP Rhein-Nahe führte die Wanderung durch das ehemalige Grenzgebiet der Erzbistümer von Mainz und Trier, genau von Niederheimbach nach Bacharach. Die Heimburg als nördlichste Bastion der Kurmainzer blieb den Wanderern allerdings als private Burg verschlossen, während am Ziel die im 13. Jahrhundert wohl bedeutendste Burg am Mittelrhein, die Burg Stahleck, zu einem Gästemagneten geworden ist. Rund zehn Kilometer Wanderweg und eine Reihe schöner Aussichtspunkte liegen zwischen beiden Burgen. Einer Karte bedarf es auf dem gut markierten Burgenweg nicht, aber drei Anstiege und leider auch sehr lange Straßenstrecken lassen den Wanderer im vier Täler Gebiet nur mit viel Flüssigkeit gut laufen. Bedauert wurde von den engagierten Teilnehmern, dass die Ruine Fürstenberg als ehemals strategischer Stützpunkt des Erzbistums Köln, der letztlich an die Kurpfälzer auf der Burg Stahleck verloren ging, nicht direkt auf dem Weg liegt. Nach dreieinhalb Stunden mit kleinen Pausen erreichten die Liberalen die heutige Jugendburg in Bacharach, die bei bester Gastlichkeit und Ausblick vor der Rückfahrt nach Niederheimbach zum längeren Verweilen einlud. 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.