Ganztagsschule in Weiler nicht entscheidungsreif

23 Aug

Waldalgesheim 23.08.2007. Aus Sicht der FDP Vertreter im Verbandgemeinderat Rhein-Nahe ist die Standortentscheidung für eine offene Ganztagsschule in Weiler, Waldalgesheim oder Münster-Sarmsheim noch in keiner Weise entscheidungsreif. Außer einem kurzen Protokoll über die Sitzung des Schulträgerausschusses liegen den Ratsmitgliedern keine Unterlagen vor, um auch nur halbwegs seriös eine Standortortentscheidung dieser Art treffen zu können. Eine voreilige Festlegung für Weiler wäre somit äußerst fahrlässig, betonten die Ratsmitglieder Jörg Berres und Rudolf Renner. Sie fordern für das bedeutende Schulprojekt im Süden der VG eine umfassende und transparente Vorlage mit Würdigung aller Fakten. Hierzu zählten die Zahlen der Grundschüler heute und in den kommenden Jahren, die Auswertung der durchgeführten Elternumfrage hinsichtlich des Bedarfs nach einer Ganztagsschule in den Gemeinden, eine Raumbedarfsplanung für eine Ganztagsschule mit einer ersten Schätzung des Investitionsbedarfs in den jeweiligen Schulen und eine schriftliche Voranfrage an das Ministerium, ob ein Standort mit schrumpfenden Schülerzahlen wie z.B. Weiler überhaupt unterstützt werde. In Waldalgesheim sei der Bedarf derzeit an einer GTS mit fast 70 Schülerinnen und Schüler mehr als doppelt so groß wie in Weiler. Zudem wäre die Grundschule Weiler ab 2012 mit voraussichtlich 15 Einschulungen zum Sterben verurteilt, während für Waldalgesheim mit noch mindestens über 30 Einschulungen zu rechnen sei. Ferner hätte sich inzwischen gegenüber dem Förderverein der Astrid-Lindgren-Schule Waldalgesheim auch das Kollegium dieser Schule schriftlich für eine offene Ganztagsschule ausgesprochen. Die FDP-Fraktion sei daher gegen eine voreilige Standortentscheidung und für eine gründliche Antragsvorbereitung für das kommende Jahr. 

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