Rhein-Nahe: FDP stellt keinen Bürgermeisterkandidaten

13 Jun

Waldalgesheim 13.6.2006. Die FDP stellt für die Wahl des Bürgermeisters in der Verbandsgemeinde Rhein-Nahe am 26. November 2006 keinen eigenen Kandidaten. Diese Entscheidung fiel nach eingehenden Beratungen im Parteivorstand des Gemeindeverbandes Rhein-Nahe, so ihr Vorsitzender Jörg Berres.  Die in Betracht kommenden Bewerber, der Fraktionsvorsitzende im Verbandsgemeinderat, Rudolf Renner aus Waldalgesheim mit einer fast 30-jährigen kommunalpolitischen Erfahrung, bzw. der Beigeordnete in der Verwaltung Rhein-Nahe, Dirk Büttner aus Bacharach, sahen letztlich keine Möglichkeit für eine ernsthafte Kandidatur. Nach Abwägung aller Belange mussten beide schon für die bevorstehende Wahlkampfzeit feststellen, dass diese nicht mit ihren beruflichen Beanspruchungen als selbständiger Rechtsanwalt bzw. Busunternehmer in Einklang zu bringen sind. Insofern sei die Kandidatur für Bewerber aus der Privatwirtschaft deutlich schwerer als aus einem Verwaltungsamt heraus, obwohl mehr privatwirtschaftliches Handeln in der öffentlichen Verwaltung dringend notwendig wäre, so der Fraktionsvorsitzende Rudolf Renner.  Die FDP hätte gerne mit einem eigenen Kandidaten Flagge gezeigt, betonte nochmals ihr Vorsitzender Berres. Wir werden jetzt aufmerksam die Wahlkampfaussagen der bekannten Bewerber verfolgen. Wichtig sind den Liberalen vor allem zwei Punkte. Wie soll erstens die Verwaltung in der Verbandsgemeinde in den kommenden 8 Jahren weiter entwickelt werden und zweitens, mit welchen Maßnahmen will der künftige Bürgermeister den Rat überzeugen, unsere Verbandsgemeinde für die Zukunft fit zu machen. Die Verschuldung der Verbandsgemeinde Rhein-Nahe und vieler ihrer Gemeinden verlangt nach zukunftsfähigen Lösungen. Hier müssen die Initiativen und Impulse vor allem auch vom Bürgermeister unserer Verbandgemeinde ausgehen, bemerkte Jörg Berres abschließend.

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