FDP: Gemeinden im Rheintal brauchen bessere Zukunftsperspektiven

28 Mai

Bis heute gibt es keine Antworten auf die Schließung der Hauptschule Petersackerhof, so Berres. Die FDP habe im Oktober 2008 im Rat der Verbandsgemeinde einen Beschluss initiiert, die Eltern über die Schließung zu informieren und wie es mit dem Schulstandort weiter gehe. Diese Information stünde noch aus. Nach Einschätzung der Liberalen wolle vor den Wahlen weder Bürgermeister Franz-Josef Riediger (SPD) noch Landrat Claus Schick (SPD) schlechte Nachrichten vertreten. Horst Maurer aus Oberdiebach mahnte eine sinnvolle Perspektive für die Schule an und erinnert an die mehr als 2 Mio. Euro, die die Verbandsgemeinde noch vor wenigen Jahren in die Schule investiert habe. Kooperationen mit der Volkshochschule Bingen, eine Privatschule, eine Förderschule oder eine Kindertagesstätte als Ergänzung zur Ganztagsgrundschule sind Möglichkeiten, die jetzt aktiv geprüft werden müssten. Wir müssen gerade in den Gemeinden am Mittelrhein die Attraktivität für junge Familien erhöhen, um dem weiteren Bevölkerungsrückgang entgegen zu wirken. Dirk Büttner aus Bacharach begrüßt daher auch die Erarbeitung eines Einzelhandelskonzeptes für die Verbandsgemeinde sowie ein Zukunftskonzept für Bacharach. Dieses solle allerdings weniger ein allgemeines „Leitbild“, sondern ein konkretes „Entwicklungskonzept Bacharach 2020“ beinhalten, das Maßnahmen und Chancen für die Zukunft eröffnet. Die Herausforderungen in der Verbandsgemeinde müssten vor dem Hintergrund der hohen Schulden bewältigt werden. Deshalb sei für die FDP die Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden, die aktive Kooperation der Verbandsgemeinde z. B. mit Bingen zur Reduzierung von Kosten und Schulden so wichtig, um wieder Freiräume für anstehende Zukunftsaufgaben zu schaffen, bemerkte Berres. Die FDP möchte im Kreis und in der Verbandsgemeinde ein Mandat hinzugewinnen und hofft darauf, dass viele Bürger/-innen am 7. Juni von ihrem wichtigsten demokratischen Recht Gebrauch machen, nämlich wählen zu gehen. 

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