Interkommunale Zusammenarbeit mit der Stadt Bingen konkret prüfen

1 Sep

Die bisherigen Bemühungen um eine interkommunale Zusammenarbeit zwischen der Stadt Bingen und der Verbandsgemeinde Rhein-Nahe müssen mit externer Expertise fachkundig konkretisiert werden. Hierzu sollte gemeinsam mit der Stadt Bingen ein qualifiziertes Wirtschaftsprüfungsunternehmen beauftragt werden, dass die staatlichen Auftragsangelegenheiten mit Blick auf eine gemeinsame wirtschaftliche und kostengünstigere Aufgabenerledigung prüft und Vorschläge erarbeitet. Da beide Gebietskörperschaften eine deutliche über dem Landesdurchschnitt vergleichbarer Kommunen liegende Verschuldung verzeichnen, dürfte dies im beiderseitigen Interesse sein.

Kredit für Investitionen 2009:

Bingen: 1.673 € je Einw.; Landesdurchschnitt: 856 € je Einw.

Rhein-Nahe: 398 € je Einw.; Landesdurchschnitt: 296 € je Einw.

Kredite Eigenbetriebe 2009:

Bingen: 896 € je Einw.; Landesdurchschnitt: 507 € je Einw.

Rhein-Nahe: 1.449 € je Einw.; Landesdurchschnitt: 1.209 € je Einw.

Beim Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur sollte für ein solches „Mustergutachten“ für die interkommunale Zusammenarbeit zweier großer Gebietskörperschaften eine Förderung beantragt werden.

Zur Abstimmung und Präzisierung des weiteren Vorgehens schlagen wir zeitnah Gespräche mit der Stadt Bingen vor, da nur ein gemeinsames Bemühen zielführend ist.

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