Abwassergebühren und Entgelte – Sitzung des kommenden Werksausschusses und des VG-Rates

10 Aug

 

2. Der Verbrauch von Wasser sollte einen größeren Einfluss auf die Gesamtkostenhöhe haben. Am Beispiel eines EF-Hauses in Waldalgesheim mit 5 Personen betrug dieser Kostenanteil bisher 74%, ab dem 1.1.2010 nur noch 58%, in einem anderen Fall eines Einfamilienhauses mit einer Person nur noch 32%. Bei der Entgeltfestsetzung sollten die verbrauchsabhängigen bzw. die nicht verbrauchsabhängigen Einnahmen im Durchschnitt auch den variablen bzw. fixen Kosten des Abwasserwerkes entsprechen. Dieses ist bei weiteren Berechnungen auch anzugeben.

3. Für die Bescheidempfänger sollte am Beispiel eines Jahres aufgezeigt werden, wie viel Prozent der Empfänger welche Entgelterhöhung (absolut und in Prozent) zu verkraften haben. Gleiches gilt vor allem für die rund 1000 Einsprüche. Insgesamt sollte die Zahl der Härtefälle deutlich werden. Unter Berücksichtigung der Ziff. 2 wären nochmals Alternativvorschläge zu erarbeiten bzw. bisherige erneut zu diskutieren. Das Ziel kostendeckender Einnahmen ist weiterhin sicherzustellen.

4. Mit der Überprüfung und evtl. Neufestsetzung der Entgeltstruktur fordern wir die Verwaltung auf, den Bürgerinnen und Bürgern die Gründe für eine Erhöhung der Abwasserentgelte u. a. anhand der Einnahmen- und Kostenstruktur des Abwasserwerkes transparent und verständlich zu erläutern. Ferner sollen mögliche Überkapazitäten in der Abwasserentsorgung und deren Kostenrelevanz erläutert werden.

5. Im kommenden Werkausschuss sollte beraten werden, was die Verwaltung konkret unternommen hat und weiter unternehmen muss, um das Abwasserwerk Bacharach durch den Anschluss weiterer Nutzer besser auszulasten.

6. Wir bitten, dem Ausschuss die bisherigen Angebote zur Übernahme der Betriebsführung des Abwassereigenbetriebes für die weiteren Beratungen zu überlassen.

Das Schreiben werden wir den Teilnehmerinnen und Teilnehmern unserer Veranstaltung zur Information überlassen.

Mit freundlichen Grüßen

Gez. Jörg Berres und Rudolf Renner

 

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