FDP Rhein-Nahe: Resolution zur Binger Brücke — Kreis und Land sollen Brückenplanungen aufnehmen

13 Mrz

12.03.2015 Rhein-Nahe: Der Verbandsgemeinderat Rhein-Nahe verabschiedete in seiner letzten Sitzung auf Antrag der FDP Fraktion eine Resolution mit der Kreis und Land aufgefordert werden, die Planungen zum Bau der Rheinbrücke Bingen-Rüdesheim wieder aufzunehmen. Der Stillstand in der Weiterentwicklung der Verkehrsinfrastruktur müsse beendet werden, begründete der Fraktionsvorsitzende Rudolf Renner die Resolution: „Ein wesentlicher Faktor der Attraktivität unserer Gemeinden ist ihre Lage am Rande des Wirtschaftsraumes Rhein-Main. Für die Bürgerinnen und Bürger bedeute dies eine gelungene Verbindung zwischen naturnahem Wohnen einerseits und einer günstigen Verkehrsanbindung zu den Arbeitsplätzen der Rhein-Main Metropole andererseits.“ Viele Pendler, auch über die Grenzen unserer Verbandsgemeinde hinaus, seien daher auf eine gute Infrastruktur und funktionierende Verkehrswege angewiesen. Dies gelte in gleicher Weise für die Gewerbetreibenden, die in der Rhein-Main-Region tätig sind, betonte der FDP Verbandsvorsitzende Jörg Berres.

Die jetzige Situation nach dem Ausfall der Schiersteiner Brücke verdeutliche, wie anfällig die Verbindung in den Wirtschaftsraum Mainz-Wiesbaden-Frankfurt sei. Viele Pendler und Gewerbetreibende stünden stundenlang auf der Autobahn oder an den Fähranlegern. Renner wörtlich: „Unsere Gemeinden leben zu einem guten Teil auch von der Anbindung an diesen Wirtschaftsraum. Gleichzeitig wird durch solche Verkehrsbehinderungen der Siedlungsdruck auf die städtischen Ballungsräume erhöht.“

Vor diesem Hintergrund soll mit der Resolution im Verbandsgemeinderat der Landrat des Kreises Mainz-Bingen, Klaus Schick, und den Infrastrukturminister des Landes, Roger Lewentz, aufgefordert werden, die Planungen zum Bau der Rheinbrücke wieder aufzunehmen und das Projekt engagiert im Interesse des Wirtschaftsstandortes Mainz-Bingen und seiner Bürgerinnen und Bürger umzusetzen. Immerhin hätten sich bei der Online-Umfrage im Frühjahr 2014 80,7 Prozent der 2.571 teilnehmenden Bürgerinnen und Bürger für eine Brücke Bingen-Rüdesheim ausgesprochen, was den Rückhalt in der Bevölkerung unterstreiche, so Rudolf Renner abschließend.

Resolution des Verbandsgemeinderates Rhein-Nahe für den Bau einer Rheinbrücke zwischen Bingen und Rüdesheim

Ein wesentlicher Faktor der Attraktivität unserer Gemeinden ist ihre Lage am Rande des Wirtschaftsraumes Rhein-Main. Für unsere Bürgerinnen und Bürger bedeutet dies eine gelungene Verbindung zwischen naturnahem Wohnen einerseits und einer günstigen Verkehrsanbindung zu den Arbeitsplätzen der Rhein-Main Metropole andererseits. Viele Pendler, auch über die Grenzen unserer Verbandsgemeinde hinaus, sind daher auf eine gute Infrastruktur und funktionierende Verkehrswege angewiesen. Dies gilt in gleicher Weise für unsere Gewerbetreibenden, die in der Rhein-Main-Region tätig sind.

Die jetzige Situation nach dem Ausfall der Schiersteiner Brücke verdeutlicht, wie anfällig die Verbindung in den Wirtschaftsraum Mainz-Wiesbaden-Frankfurt ist. Leistungsfähige Ausweichstrecken sind nicht vorhanden, lange Staus und Wartezeiten sind die Folge. Viele Pendler und Gewerbetreibende stehen stundenlang auf der Autobahn oder an den Fähranlegern. Je länger diese Situation andauert und je öfter eine solche Situation eintritt, umso mehr beeinträchtigt sie auch die Eignung unserer Gemeinden als Wohnort für Menschen, die ihren Lebensunterhalt im Rhein-Main Gebiet verdienen. Unsere Gemeinden leben zu einem guten Teil auch von der Anbindung an diesen Wirtschaftsraum. Gleichzeitig wird durch solche Verkehrsbehinderungen der Siedlungsdruck auf die städtischen Ballungsräume erhöht.

Im Interesse unserer Bürgerinnen und Bürger sowie der Gewerbetreibenden fordern wir daher die Wiederaufnahme der Planungen für den Bau einer Rheinbrücke zwischen Bingen und Rüdesheim. Für die Zukunft muss eine weitere Rheinquerung geschaffen werden, um eine alternative Möglichkeit zu bieten, den Wirtschaftsraum Rhein Main zu erreichen.

Wir fordern daher den Landrat des Kreises Mainz-Bingen, Klaus Schick, und den Infrastrukturminister des Landes, Roger Lewentz, auf, die Planungen zum Bau der Rheinbrücke wieder aufzunehmen und das Projekt engagiert im Interesse des Wirtschaftsstandortes Mainz-Bingen und seiner Bürgerinnen und Bürger umzusetzen.

Verbandsgemeinderat Rhein-Nahe am 11.03.2015

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